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Lehmfarben und Wasserspiegel

von Lehmfarben-Shop.de

Spendenstand

0,00 €

Spendenziel

30.000,00 €

Spendenanzahl

0

Aktion läuft bis:

noch 11 Monate (26.12.2023)

Wasser-Werke

über Lehmfarben und Wasserspiegel.
Im Gegensatz zu vielen bekannten Bindemitteln bindet Lehmfarbe chemisch kein Wasser. Wenn es auch nur der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein ist, aber auch das hilft Ressourcen schonen. Alles, was verwendet wird, dunstet auch sauber wieder aus.

So gesehen ist es ein verantwortungsvoller Umgang mit Wasser, welches ja noch in rauen Mengen einfach so aus dem Wasserwerk hier zu haben ist. Aber wenn ich drüber nachdenke, es kommt wohl doch drauf an, wo ich das hier verorte. Hier in Saalfeld, in Thüringen, in Deutschland, in Europa, ..... weltweit?

Je weiter ich das hier denke, desto knapper wird auch die Ressource Wasser. Da wir ja gut im Verdrängen sind, muss uns das auch nicht weiter stören. Schließlich, wenn wir uns die Not der ganzen Welt emotional erschließen wollten, würden wir uns wohl bald selbst in allerlei Psychosen ertränken. Das bringt am Ende auch niemandem was.

Andererseits, wenn wir aus dieser Angst vor psychischer Überlastung unsere Herzen komplett auf empathielos umschalten, wenn wir uns einreden, dass Geburt an privilegierter Stelle unser Verdienst wäre, was bleibt dann übrig. Pure Sinnentleerung, die wir dann vorzugsweise mit Konsum und Spaßhaben krampfhaft versuchen zu füllen?

Auf die Dauer ist das doch ermüdend und endet genauso nur in allerlei Hamsterradpsychosen. Wäre schön, wenn es irgendwo einen Weg zwischen diesen Extremen gäbe. Einen Riss finden, in den man tritt, einfach, weil man es auf dem Herzen hat, bleibt doch eine wichtige, gute, und wie ich finde, auch wohltuende Sache.

Mmm, muss wohl an meiner Schreiblaune nach gerade vorübergerauschtem Weihnachtsfest liegen, dass ich hier mit meinen pseudophilosophischen Betrachtungen vom Thema abkomme.

Aber abschweifgrübelnder Weise bin ich wieder zurück an den Wasserwerken, b.z.w. den gar nicht vorhandenen Wasserwerken dieser Welt angelangt. Und ich stelle fest, was für ein Luxus hier, wir baden sogar im Wasser, brauen damit Bier, berieseln unsere Wiesen für sattes Grün, um sie einzig und allein wöchentlich schön abmähen zu können. Von den ganzen mit immensem Wasserverbrauch hergestellten Psychosenbekämpfungskonsumnippes will ich  mal gar nicht erst reden.

Aber, genau hier könnte ich einen sinnstiftenden Vorschlag, für alle, die danach suchen, aus der Lehmfarbtüte ziehen. Denn genau hier in den WASH-Projekten derNeven Subotic Stiftung, wird es einem doch sowas von bewusst, in welchem Luxus wir doch trotz vieler Einschränkungen immer noch leben.

Hier mal ein paar Fakten und Zahlen dazu eingeschoben:
-Weltweit haben 771 Millionen Menschen kein sauberes Trinkwasser. Das sind fast 10 Mal so viele Menschen, wie derzeit in Deutschland leben. -Außerdem hat jeder vierte Mensch auf der Welt keinen Zugang zu einer Toilette. -Durchfallerkrankungen, die durch verschmutztes Trinkwasser, fehlende Latrinen und mangelnde Hygiene verursacht werden, gehören zu den häufigsten Todesursachen bei Kindern unter fünf Jahren.
-Kinder können keine Schule besuchen, auch weil sie die Tage damit verbringen müssen, mit schweren Kanistern viele Kilometer zurückzulegen, um überlebensnotwendiges Wasser für die Familien zu schleppen.

Ich glaube, der Riss ist nicht zu übersehen. Um in diesen Riss zu treten, bedarf es, vielervieler kleiner Wasser-Werke.
Dieses folgenreiche Problem bekämpft die Neven Subotic Stiftung: Die Stiftung fördert den Bau von Brunnen und Sanitäranlagen für Schulen und Gemeinden in Äthiopien, Kenia und Tansania. Der Zugang zu sauberem Wasser, Sanitäranlagen und Hygiene – kurz WASH – ist die Grundlage dafür, dass Kinder regelmäßig die Schule besuchen. Durch Bildung erhalten Kinder nachhaltig die Chance, ein selbstbestimmtes Leben zu führen – so entsteht eine echte Zukunftsperspektive.

In dem diesem Sinne werde ich Euch hier mal meine Spendenaktion zu Füßen legen, die Weihnachten 2023 Ihren Abschluss findet. Bin schon freudig angespannt, freue mich auf viele Unterstützer und bin gespannt was dabei einfließt.
Helfen wir gemeinsam und schauen voller Erwartung in unseren persönlichen Wasserspiegel. Vielleicht empfangen wir ein kleines Lächeln zurück, weil wir vielen Menschen eine bessere Zukunft ermöglicht haben. Das wäre es doch auf jeden Fall schon wert.
Eure Spende wird dabei von der Stiftung zu 100 Prozent direkt in die Projekte vor Ort eingesetzt. Stiftungsgründer Neven Subotic finanziert jegliche Verwaltungskosten privat.

Ich freue mich über jeden Betrag und Euren Einsatz!

Herzlichen Dank, schon jetzt!

Euer Andreas Tietz von der Lehmfa.r.brik



PS: In diesem Video erfahrt ihr direkt mehr über die Arbeit der Stiftung: Intro Video
Lehmfarben und Wasserspiegel
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